Berührung, die bewegt

Osteopathie, Craniosacrale Therapie, Shiatsu

Herzlich willkommen auf meiner Website!

Seit 2016 praktiziere ich in der Praxis Teichmüller in Bad Homburg. Davor habe ich seit 2009 in Düsseldorf in eigener Praxis behandelt.

Osteopathie, Craniosacrale Therapie und Shiatsu sind hochqualifizierte Behandlungsmethoden, mit denen sich viele Beschwerden ursächlich behandeln lassen.

Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Behandlungstermins
rufen Sie mich an oder schreiben mir eine Mail.

Petra Nau
Heilpraktikerin D.O. VFO

Therapien und Herangehensweise

Osteopathie – Aktivierung der körperimmanenten Kräfte

Der Körper ist eine Einheit. Das heißt, er besteht aus einer Fülle von Einzelteilen, die alle ineinander greifen und nur so die Gesamtfunktion erhalten. Der Körper hat seine eigenen Schutz-, Reparatur- und Selbstregulierungskräfte. Das heißt, egal was auf ihn einstürmt, hat er die Fähigkeit zu kompensieren und auszubalancieren.

Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. Verändert sich die Struktur aus irgendeinem Grunde, verändert sich auch die Funktion.

Die Osteopathie ist eine Sonderform der manuellen Therapie. Sie wurde Ende des 19. Jh. von dem Arzt Dr. Andrew Taylor Still entwickelt und dient der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen des Körpers.

In der Osteopathie werden Spannungen im Gewebe, die zu Blockaden führen, behutsam aufgespürt, um sie nachhaltig zu lösen. Ursachen dieser Blockaden oder Schmerzen können organischer Natur sein und sich durch Bewegungseinschränkungen und in einem für Störungen anfälligen Nervensystem äußern.

Durch organbezogene Muskeltests können geschwächte Organe gezielt aufgespürt und entsprechend osteopathisch behandelt werden. Organe haben einen Bezug zu bestimmten Themen. Diese zu beleuchten kann unterstützend sein.

Cranioscrale Therapie – Blockaden sanft lösen

Die Cranioscrale Therapie ist eine sehr sanfte Methode, die mit minimalen Bewegungen vorwiegend an Schädel, Rumpf und Kreuzbein auskommt. Sie wirkt beruhigend auf das Nervensystem und hilft, Spannungen zu lindern oder aufzulösen – im Schulter- und Nackenbereich, bei Rücken- und Kopfschmerzen, um nur einige Beschwerden zu nennen.

Viele chronische wie akute Zustände lassen sich damit wirkungsvoll und einfach behandeln.

Craniosacrale Therapie in dieser Form ist alles andere als eine schlicht manuelle Therapie. Sie berührt vielmehr den Menschen als Ganzes. Blockaden im Körper können während einer Sitzung manchmal gleich, manchmal nach ein paar Behandlungen, deutlich und meist zum ersten mal bewusst wahrgenommen werden. Viele sind überrascht, ihren Körper auf eine solche Weise zu erfahren.

Shiatsu – Kommunikation ohne Worte

So wird Shiatsu oft beschrieben. Durch achtsames Lauschen und Fühlen mittels der Hände kann auf die energetischen Reaktionen des Menschen unmittelbar eingegangen werden. Die Shiatsu-spezifische Berührung unterstützt die Lebensenergie in ihrem Fluss und wirkt ausgleichend in Veränderungsprozessen oder Krisen. All dies geschieht mittels Techniken wie Fingerdruck, Dehnungen, Rotationen unter Bezugnahme der Meridiane (“Energieleitbahnen”).

Shiatsu basiert ähnlich wie die Akupunktur auf den Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin, orientiert sich dabei aber weniger auf einzelne Akupunkturpunkte als vielmehr auf die Verbindungslinien (Meridiane) derselben untereinander.

 

Shiatsu lässt sich gut mit der Craniosacralen Therapie in einer Behandlung verbinden und kann beispielsweise nach schwerer Krankheit oder bei Schwächezuständen unterstützend wirken. Bei Schlafstörungen macht es Sinn, das parasympathische System zu fördern, da in Stresssituationen der Sympathikus in Hyperaktivität ist, der Mensch ist in erhöhte Leistungs- und Alarmbereitschaft. Bei chronischer Müdigkeit benötigt der Parasympathikus entsprechende Impulse.

Die achtsame Berührung fördert tiefe Entspannung von Geist und Gewebe und ist der Schlüssel zu einer allumfassenden Rekonvaleszenz und ein ausbalanciertes Zentrales Nervensystem.

Beide Therapien haben sich auch als Begleitung in der Schwangerschaft bewährt.

Im Laufe der Jahre habe ich basierend auf den oben genannten Therapieformen meinen eigenen Behandlungsstil entwickelt. Je nach Anliegen ergibt sich ein Behandlungsplan, der Ihren persönlichen Bedürfnissen gerecht wird.

Ich freue mich, Sie kennenzulernen!

immer in Bewegung – Faszien …

 … das Netzwerk des Körpers

Die Berührung der Faszien während einer Behandlung hilft, akute oder langanhaltende Verspannungen im Bereich des alles verbindenden Bindegewebes zu lösen und damit auch traumatisch Erlebtes sanft zu befreien.

Faszien durchziehen den gesamten Körper. Die Elastizität derselben ist entscheidend, damit der Mensch sich uneingeschränkt und schmerzfrei bewegen kann. Faszien können durch einseitige Belastung oder nach einer Operation beeinträchtigt sein und durch Kompensation oder einseitige Haltung den gesamten Körper in Dysfunktion bringen.

Alle großen Körpersysteme (Kreislauf, Nervensystem, Bewegungsapparat mit Muskeln und Skelett, Verdauungstrakt, Organe und Drüsen) sind von einem bindegewebigen Material umhüllt, das Teil einer ununterbrochenen Faszienstruktur ist. Daher handelt es sich genau genommen nur um eine einzige Faszie. Sie legt die äußere Form bzw. Gestalt des Körpers fest sowie den Aufbau jedes einzelnen Teiles.

Jede Spannung, jeder Druck, jede Bewegung erzeugt im Kristallgerüst der Faszien bioelektrische Signale, in denen sich genau diese Spannungs-, Druck- und Bewegungskräfte widerspiegeln.

Die fasziale Struktur kann man sich als Kommunikationsnetz aus Halbleitern vorstellen, das Signale zwischen allen Körperteilen übermittelt.

Die Arbeit an den Faszien fließt automatisch in jede Behandlung ein.

Indikationen für eine Behandlung

nachfolgende Symptome sind lediglich ein Auszug:
Allergien
chronische Beschwerden
Beschwerden des Bewegungsapparates
Erschöpfungszustände
in der Rekonvaleszenz
körperliches Unwohlsein
Konzentrationsschwäche
Kopfschmerzen
Menstruationsbeschwerden
Hypertonus (Muskelanspannung)
Rückenschmerzen
Atemprobleme
Schlafstörungen
Stresssituationen
Schmerzzustände ohne pathologischen Befund
Stress/Unruhe
nach Sturz/Aufprall/Unfall
Ohrgeräusche/Tinnitus
Verdauungsstörungen
Verspannungen
während und nach der Schwangerschaft
Zähneknirschen
Zuckungen
u.v.m.

Häufig lohnt sich der Blick “hinter die Kulissen”. Der erste Termin dient u.a. der Anamnese und Diagnostik, um die Hintergründe der Symptomatik transparent werden zu lassen.

Kostenübernahmen

 

Privatversicherte

Sollten Sie die Behandlungskosten über Ihre private Kranken– oder Zusatzversicherung abrechnen wollen bzw. können, wird eine differenzierte Rechnung nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH) erstellt.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen zum Teil Kosten für die Behandlungen bis zu einem bestimmten Betrag. Bitte erfragen Sie die genauen Konditionen bei Ihrer Kasse.

Selbstzahler

Als Selbstzahler haben Sie folgende Vorteile:

Sie bekommen kurzfristig einen Termin für ein Gespräch/Behandlung.
Abendtermine sind möglich.
Folgetermine werden zeitnah ohne lange Wartezeit vergeben.
Sie sind frei in der Wahl der Therapieverfahren.