Von einem Beckenschiefstand spricht man, wenn eine Beckenseite höher steht als die andere. Das kann strukturelle Ursachen haben, etwa durch eine echte Beinlängendifferenz. Häufiger jedoch handelt es sich um einen funktionellen Beckenschiefstand. In diesem Fall ist die Beinlänge anatomisch gleich, aber durch muskuläre Spannungen, Fehlhaltungen oder Blockaden wirkt das Becken verschoben.
Das Becken ist das Zentrum deines Körpers. Es verbindet Ober- und Unterkörper, trägt dein Gewicht und sorgt für Stabilität bei jeder Bewegung. Gerät es aus dem Gleichgewicht, wirkt sich das auf die gesamte Statik aus – von den Füßen bis zum Kopf.
Typische Symptome sind einseitige Rückenschmerzen im Lendenbereich, Hüft- oder Knieschmerzen, ISG-Beschwerden, Verspannungen im Nacken, manchmal sogar Kopfschmerzen. Genau hier setzen gezielte Beckenschiefstand-Übungen an.