HWS-Syndrom oder Zervikalsyndrom

Beschwerdebild der Halswirbelsäule

Das HWS-Syndrom ist ein relativ unspezifisches Beschwerdebild – Symptome für ein HWS-Syndrom sind sehr vielschichtig. Es bezeichnet im wesentlichen Schmerzen in Schultern und Nacken, kommen Gefühlsstörungen bzw. Kribbeln in den Armen dazu, spricht man auch von einer Zervikobrachialgie. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Muskelverspannungen, im schlimmsten Fall extreme Nackensteife, können ihre Auslöser in Bandscheibenvorfällen oder eingeengten Nervenaustrittsstellen haben. 


Symptome wie Schwindel und Tinnitus etc.

Die zahlreichen im Bereich des Halses  und Nackens befindlichen Nervengeflechte und Gefäße können komprimiert werden und zu Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus und Sehstörungen führen. In der Praxis zeigt sich häufig auch ein Kiefergelenksproblem als Ursache, das diagnostiziert und behoben werden muss. Eine solche craniomandibuläre Dysfunktion zeigt sich häufig bereits in der Haltung des Patienten, d.h. der Körper muss mit einigem Aufwand diese Dysfunktion kompensieren, um sich aufrecht zu halten. Es können aber auch organische Störungsquellen oder eine Beckentorsion vordergründig sein. Dies zeigt wie vielfältig die Ursachen sind, die von einem guten Osteopath herausgefunden und behandelt werden können.


ohne Statik ist alles nichts

Am Anfang steht die genaue Untersuchung. Die Statik muss ausgeglichen werden, damit die Strukturen im Körper gleichmäßig verteilt sind, gut beweglich und den nötigen Halt haben, damit keine kompensatorischen Körperhaltungen (mehr) erforderlich sind. Denn wenn der Körper nicht ausgeglichen ist, sind sensible Bereiche besonderem Stress ausgesetzt und entsprechend schnell betroffen. Kommt dann nur ein kleiner physischer oder emotionaler Stress hinzu, kippt das System und Schmerz oder Bewegungseinschränkungen, Blockaden, kompensatorische Haltungen können entstehen und sind behandlungsbedürftig.


gute Prävention gegen Arthrose

Eine gute Statik ist übrigens auch eine gute Prävention gegen Arthrose, dem sogenannten Gelenkverschleiß, aber auch, wenn die Diagnose bereits gestellt ist, ist das nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Gelenk, das in sich harmonisch „sitzt“, kennt keinen Verschleiß und ist durchaus regenerationsfähig.


vor einer OP?

Vor einer Operation lohnt es sich, die Expertise eines Osteopathen in Anspruch zu nehmen. Gerade wenn Sie unsicher sind, kann eine Einschätzung in einer ersten Behandlung wertvoll sein. Eine OP hinterlässt immer eine Narbe (handelt es sich dabei doch um ein Trauma!), die ihrerseits eine Störquelle sein kann, künstliche Gelenke, Gelenksversteifungen, gestörte Wundheilung oder Entzündungen können den ganzen Körper beeinflussen und dadurch wiederum zu Behandlungsbedarf führen.

Haben Sie Fragen zum HWS-Syndrom bzw. zum Zervikalsyndrom oder möchten Sie gerne einen Termin mit mir vereinbaren? Ich bin gerne für Sie da und freue mich auf Ihre Anfrage.